Folgen der Rieseleiwirtschaft
Die Ernteerträge auf den Rieselflächen vervielfachten sich. Der Viehbestand stieg aber nur langsam an, so dass mehr Heu geerntet als auf den eigenen Höfen verwertet werden konnte. Der vermehrte Verkauf von geerntetem Heu begünstigte einen starken Preisverfall für Heu. Eine Hilfe war da die Abnahme des Heufutters durch das Oldenburger Dragonerregiment.

Weil die Hunte bis zu 200 Tage im Jahr aufgestaut wurde, stieg auch der Grundwasserspiegel an, der vorher aufgrund von Huntebegradigungen gesunken war. So konnte 1912 im Bereich der I. Genossenschaft (Dötlingen) ein Pumpenhaus errichtet werden, um auch höher gelegene Flächen zu bewässern.
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Ende der Rieseleiwirtschaft